Deutscher Gewerkschaftsbund

26.09.2023
DGB Regen

DGB Regen befragt Kandidierende zur Bezirkswahl

Der DGB Kreisvorstand in Regen befragt die Kandidierenden ausgewählter Parteien zu ihren Positionen. Die Fragen und Antworten werden hier dokumentiert.

Die Fragen waren unterteilt in inhaltliche Fragen und in zwei kurze Ja-Nein-Fragen.

1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?
2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?
3. Was wollen Sie wie verbessern?

 

Ja/ Nein Fragen:

  • Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?
  • Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

 

  • Dr. Olaf Heinrich, CSU

    1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

    Seit 2003 gehöre ich dem Bezirkstag an und möchte meine Arbeit für die Menschen in Niederbayern fortsetzen. In den vergangenen Jahren konnten wir viel erreichen um die psychiatrische Versorgung der Menschen zu verbessern: eine Ambulanz für psychische Gesundheit in Grafenau, Institutsambulanzen für Kinder und Jugendliche in Zwiesel und Waldkirchen. Den Ausbau des Bezirkskrankenhauses in Passau möchte ich in der kommenden Wahlperiode auf den Weg bringen.

    Mein ganz persönliches Interesse liegt in den Themen der Kultur- und Heimatpflege: Wie kann es gelingen, ländliche Räume attraktiv, Ortskerne lebendig zu halten und Traditionen in die Zukunft zu führen? Mit eben diesen Themen ist der Bezirk befasst – und da bringe ich mich leidenschaftlich gerne ein.

     

    2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

    Schwerpunkte sind für mich der Ausbau der dezentralen, psychiatrischen Versorgung, die Kultur- und Heimatpflege und die langfristige Stabilisierung der Angebote für Menschen mit Behinderung.

     

    3. Was wollen Sie wie verbessern?

    Noch besser werden soll die Versorgung unserer eigenen Krankenhäuser, Thermalbäder und Liegenschaften mit regenerativer Energie und die Unabhängigkeit von importierten Energieträgern.

    Ich setze mich dafür ein, dass wir in den bezirkseigenen Kantinen den Anteil regionaler und ökologisch erzeugter Produkte sukzessive weiter steigern, vor allem um die Landwirtschaft in Niederbayern zu unterstützen und Transportwege zu verkürzen.

    In den Einrichtungen der Eingliederungshilfe fehlen Fachkräfte. Hier sollen und müssen mehr jungen Menschen für eine Ausbildung begeistert werden. Mit der vom Bezirk unterstützen Berufsfachschule für Heilerziehungspflege in Landshut ist uns ein erster, wichtiger Schritt gelungen. Weitere sollen in den kommenden Jahren folgen.

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?

    Ja ☒                    Nein ☐

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☒                    Nein☐

  • Gaby Wittenzellner, FW

    1.      Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

     

    Es gibt viele interessante Themen auf Bezirksebene, für die ich mich einbringen möchte.

     

     

    2.      Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

     

    Kultur- Jugend-und Sportausschuss oder auch im Bereich Gesundheit und Pflege

     

     

    3.      Was wollen Sie wie verbessern?

     

    Ich möchte mit der Politik, die sich auf Bezirksebene abspielt, auch mit der Kommunalpolitik zusammenzubringen.

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

     

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?

    Ja ☐                    Nein ☒

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☐                    Nein☒

  • Andreas Kroner, SPD

    1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

    Weil ich Kommunalpolitiker bin und der Bezirkstag, das letzte kommunale Gremium darstellt. Hier möchte ich mich für die Region einbringen.

     

    2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

    Gesundheit und Soziales sind die prägenden Themen im Bezirk. Hier wird der Schwerpunkt auch bleiben. Als Musiker, liegt mir aber auch die Kultur am Herzen und möchte ich mich hier einbringen.

     

    3. Was wollen Sie wie verbessern?

    Ich denke, dass es in Zukunft schwierig genug wird, den Standard den wir bieten zu erhalten. Die finanzielle Situation wird in den nächsten Jahren nicht besser werden. Der Bezirk ist umlagefinanziert und wir müssen deshalb auch auf die Kommunen achten.

     

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

     

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?

    Ja ☐                    Nein ☒

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☒                    Nein☐

  • Janos Metz, FDP

    1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

    Mir ist es wichtig die Lebensbedingungen in Niederbayern auf der Ebene des Bezirkstags in Niederbayern mitzugestalten und weiterzuentwickeln. Ich bin ja bekanntermaßen ein Mensch, der gerne selbst anpackt. Im Bezirkstag möchte ich zusammen mit unseren   großartigen Bürgerinnen und Bürgern in Niederbayern anpacken und die Lebensbedingungen in unserem Bezirk gestalten sowie kontinuierlich weiterentwickeln.   Gerade in der heutigen Zeit wird täglich deutlich, dass man für Demokratie kämpfen und einstehen muss. Wir dürfen uns glücklich darüber schätzen, dass es auf Bezirksebene eine parlamentarische Vertretung gibt, in der die Bürger unseres Landes Ihre Interesse auf demokratischem Wege durchsetzen können. Im Gegensatz zu anderen Bundesländern befinden wir uns hier in einer privilegierten Situation.

     

    2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

    Aktuell rückt die Gesundheitspolitik ganz stark in den Fokus. In den kommenden Jahren wird sich entscheiden, welche Krankenhäuser in unserem schönen Niederbayern weiter wirtschaftlich betrieben werden können und welche nicht. Ich werde mich mit allen meinen Kräften dafür einsetzen, dass alle Krankenhäuser in Niederbayern erhalten bleiben. Niederbayern braucht zudem mindestens eine Klink in der Versorgungsstufe drei, um eine angemessene Versorgung für Niederbayern sicherzustellen. Dafür setze ich mich ein.

     

    3. Was wollen Sie wie verbessern?

    Im Vergleich mit anderen Bezirken wie Oberbayern wird einem klar, dass auch Bezirke in der öffentlichen Wahrnehmung eine wichtige Rolle spielen können. Niederbayern hat hier in meinen Augen großen Nachholbedarf sein Image zu schärfen und für positive Schlagzeilen zu sorgen. Gerade der Bezirkstag sollte sich der Aufgabe annehmen, Niederbayern stärker in den Fokus der bayerischen Öffentlichkeit zu rücken. Der Bezirkstag kann - wenn er das möchte - seine Tätigkeit nicht nur auf die Verwaltungstätigkeiten konzentrieren, sondern mehr auf die Gestaltung. Aktuell wird nach meinem Eindruck mehr verwaltet als gestaltet. Als Beispiel die kulturellen Aktivitäten. Es gibt viele Arbeitskreise aber zu wenig kulturelle Highlights, sieht man von einigen wenigen Aktivitäten und dem Kulturmobil einmal ab. Es täte dem Bezirk gut, wenn sich ein absolutes kulturelles Highlight mit bundesweiter Bekanntheit etablieren lassen würde.

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

     

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?

    Ja ☐                Nein ☒

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☐                Nein☒ , als selbstständiger Unternehmer musste ich am 01.05 leider arbeiten.  

  • Annekathrin Winzker, LINKE

    1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

    Der Bezirkstag ist ein wichtiges Gremium, um Veränderungen in vielen sozialen und regionalen Bereichen zu schaffen, man ist direkt an der Basis der Bevölkerung, nahe an Ihren Problemen und Belangen, kann vor Ort agieren und Veränderungen schaffen. Die Aufgabenbereiche sind breit gefächert aufgestellt und so kann jeder Abgeordnete des Bezirkstages sich auf seinem Gebiet einbringen und aktiv sein, was ich sehr wichtig finde, dass Jeder seinen Schwerpunkt finden und vertreten kann.

    2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

    Meine Schwerpunkte möchte ich in die Bereiche der Pflege -und Gesundheitspolitk , das Sozialwesen sowie in den Bereich Bildung - und Jugendarbeit legen .

    3. Was wollen Sie wie verbessern?

    Abbau der Bürokratie in den oben genannten Bereichen , umfangreichere Aufklärung der Bürger, welche Unterstützungsangebote ihnen zustehen und wie sie diese nutzen können .Intensivere Kontrollen in den Alten - und Pflegeheimen, denn die Prospekte dieser Einrichtungen lesen sich immer sehr gut, doch wie die Wirklichkeit dahinter ausschaut ist erschreckend. Bildungsangebote für Kinder und Jugendliche aufstellen, die ihnen auch Spass machen und nicht so trocken wie der Schulstoff sind, man kann sie mit Kleinigkeiten begeistern und auch die Freude am Lesen wecken, darin habe ich umfangreiche Erfahrungen sammeln können, die mir auch Freude bereitet haben .

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft? Seitdem ich Rentnerin bin, nicht mehr

    Ja ☐                    Nein ☒

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☒                    Nein☐

  • Günter Iglhaut, ÖDP

    1. Wieso kandidieren Sie für den Bezirk?

    Mir liegt die soziale Gerechtigkeit sehr am Herzen, deshalb will ich mich in den Bereichen der Gesundheitsversorgung gerade für Pflegebedürftige und Behinderte einsetzen.

     

    2. Wo wollen Sie Ihre Schwerpunkte legen?

    Nachhaltige Versorgung der Bezirkseinrichtungen mit regionalen Produkten.

     

    3. Was wollen Sie wie verbessern?

    Gerechte Entlohnung der Pflegekräfte

     

    Zum Abschluss noch ein zwei kurze Ja/ Nein Fragen mit der Bitte um Beantwortung.

     

    Sind Sie Mitglied einer Gewerkschaft?

    Ja ☒                    Nein ☐

    Waren Sie dieses Jahr auf einer Maikundgebung des DGB?

    Ja ☐                    Nein☒

  • Nicole Herzog, Bündnis 90/ Die Grünen

    Keine Antworten erhalten.


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29.10.2020

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